Datenstrategie_Teil1

Warum Sie eine Datenstrategie brauchen (Teil 1)

In einer Zeit, in der die Digitalisierung von Prozessen und Dokumenten, die Vernetzung von immer mehr Maschinen und Endgeräten und die daraus resultierenden Datenfluten an der Tagesordnung stehen, stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, diese Menge an Daten zu managen. Eine ganzheitliche Datenstrategie soll Abhilfe schaffen. Doch was ist das überhaupt? Benötigt jedes Unternehmen eine solche Strategie? Wofür ist sie nützlich? Wie entwickelt und implementiert man eine Datenstrategie?

Braucht ein Unternehmen eine Datenstrategie?

Unternehmen produzieren Unmengen von Daten – und nutzen sie kaum. Datensilos, Redundanzen und Inkonsistenzen sind an der Tagesordnung. Die Fähigkeit, Datenströme zu steuern, ist entscheidend für den Unternehmenserfolg. Eine ausgereifte und ganzheitliche Datenstrategie ist damit unerlässlich. Das Ziel ist sicherzustellen, dass alle benötigten Datenressourcen so positioniert sind, dass sie einfach und effizient genutzt, geteilt und bewegt werden können. Damit intuitive Dashboards und prädiktive Modelle überhaupt bereitgestellt werden können, sind konsequente Organisation und aktives Management der Daten entscheidend. Die Datenstrategie umfasst einen ganzheitlichen Plan zur Identifikation, Speicherung, Bereitstellung, Verarbeitung und Steuerung der benötigten Daten für alle Unternehmensbereiche. Voraussetzung dafür ist die unternehmensweite Akzeptanz des Stellenwerts von datengetriebenen Entscheidungen. Eine gute Datenstrategie versetzt Sie in die Lage, bestmögliche Lösungen zu liefern, wenn die Anforderungen Ihres Unternehmens wachsen und sich weiterentwickeln.

Ihre Daten als Vermögenswert

Viele Unternehmen nehmen Daten immer noch nicht als das wahr, was sie sind – eine Ressource von wirtschaftlichem Wert, die Ihnen einen zukünftigen Nutzen bringt. Tatsächlich sind Daten, neben Ihren Produkten, Dienstleistungen, Ihrem geistigen Eigentum und Ihren Mitarbeitern einer der größten Vermögenswerte Ihres Unternehmens. Der Marktanalyst Gartner stellte bereits fest, dass „Informationen ein vernachlässigter Vermögenswert sind, weil sie nicht bilanzierbar sind“.
Während Daten früher nur für einige wenige Back-Office-Prozesse eine entscheidende Rolle gespielt haben, können heute geschäftsrelevante Datenpunkte definiert, anschließend, dank der Digitalisierung, vielfältige Datenquellen erschlossen und wertvolle Erkenntnisse generiert werden.
Für die ganzheitliche Nutzung Ihrer Daten ist die Verfolgung einer Datenstrategie unerlässlich. Bestimmen Sie unternehmensübergreifend in welchen Bereichen welche Daten benötigt werden, um welche Business-Fragestellungen zu lösen und erst danach, über welche Datenquellen diese wie genau erfasst und verarbeitet werden. Ein Business Case hilft die Profitabilität des Dateneinsatzes für die jeweilige Problemstellung zu verifizieren.

Geht es bei der Datenstrategie eigentlich nur um Daten?

Unsere Antwort ist ein klares NEIN. Es sind verschiedene wichtige Komponenten notwendig, um aus Ihrem Datenstrategie-Ansatz einen Erfolg zu machen:

  • Von Daten zu Informationen: Durch Analysen werden Rohdaten in einen Kontext einer konkreten Problemlösung gebracht
  • Machbarkeit und Priorisierung: Die Verfügbarkeit, der Zustand der Daten und der geplante geschäftliche Impact werden zur Priorisierung in Relation gesetzt
  • Datenquellen: Berücksichtigung von internen sowie externen Datenquellen und den optimalen Mix bestimmen
  • Datengetriebene Denkweise im Unternehmen: Change Management Begleitung sicherstellen – am besten im Auftrag des Top-Managements
  • Data Literacy: den Mitarbeitern einen einfachen Zugriff auf Abfragetools und Reports ermöglichen, sie zum Datenumgang befähige und eine datengetriebene Entscheidungsfindung etablieren
  • Gesetzgebung und Data Governance: Klare Verantwortlichkeiten und Monitoring unternehmensweit sicherstellen
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Lesen Sie im kommenden Beitrag mehr über die einzelnen Komponenten, die für die Datenstrategie notwendig sind.

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Verfasser: DataLab. GmbH

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